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Landkreis Dillingen an der Donau
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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Dillingen a.d.Donau Deutschlandkarte, Position des Landkreises Dillingen a.d.Donau hervorgehobenp1
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Verwaltungssitz: Dillingen a.d.Donau
Fläche: 792,3 km²
Einwohner:
94.328 (31. Dez. 2008)[1]
Bevölkerungsdichte: 119 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: DLG
Kreisschlüssel: 09 7 73
NUTS: DE277
Kreisgliederung: 27 Gemeinden
Adresse der Kreisverwaltung: Große Allee 24
89407 Dillingen a.d.Donau
Webpräsenz:
www.landkreis-dillingen.de
Landrat: Leo Schrell (FUW)
Lage des Landkreises Dillingen a.d.Donau in Bayern
Karte
Der Landkreis Dillingen an der Donau, amtlich Landkreis Dillingen a.d.Donau, ist ein Landkreis im Norden des bayerischen Regierungsbezirks Schwaben. Nachbarkreise sind im Norden der Landkreis Donau-Ries, im Osten und Südosten der Landkreis Augsburg, im Südwesten der Landkreis Günzburg und im Westen der baden-württembergische Landkreis Heidenheim.
Inhaltsverzeichnis
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* 1 Geographie
* 2 Geschichte
* 3 Politik
o 3.1 Kreistag
o 3.2 Wappen
* 4 Wirtschaft und Infrastruktur
o 4.1 Verkehr
* 5 Städte und Gemeinden
* 6 Einzelnachweise
* 7 Weblinks
Geographie [Bearbeiten]
Das Kreisgebiet wird geprägt durch die Donau, die es von Südwesten nach Nordosten auf einer Länge von 27 km durchfließt. Der Fluss schuf eine heute unter Naturschutz stehende Auenlandschaft mit Wäldern. Der Mensch schuf zahlreiche Baggerseen. Südlich des Flusses breitet sich das Donauried aus, das bis zur Flussbegradigung im 19. Jahrhundert oftmals überflutet war. Heute wird es als Wiesen- und Weideland genutzt, an dessen Rändern sich ein fruchtbares Ackerland ausbreitet. Weiter südlich schließt sich das Hügelland des Zusamtales an, das zum Naturpark Augsburg-Westliche Wälder gehört. Die Zusam ist ein kleiner rechter Nebenfluss der Donau, der südlich von Donauwörth mündet.
Am linken Ufer der Donau hat das nördliche Kreisgebiet Dillingen noch Anteil an den Ausläufern der Schwäbischen Alb und dessen Vorland.
Geschichte [Bearbeiten]
Aus Wittislingen kommend, ließen sich die spätere Grafen von Dillingen im 10. Jahrhundert im Donautal nieder, wobei deren Burg zum Zentrum der heutigen Kreisstadt Dillingen an der Donau wurde.
Das Herzogtum Bayern erhielt die Grafschaft Dillingen nach dem Aussterben der Grafen von Dillingen. 1268 erwarb das Herzogtum durch das konradinische Erbe auch die Städte Gundelfingen an der Donau, Lauingen (Donau) und Höchstädt an der Donau. Aus diesen beiden Erwerbungen setzte sich das Landvogtamt und spätere Landgericht Höchstädt an der Donau zusammen. Dies kann auch als Keimzelle des heutigen Landkreises Dillingen an der Donau aufgefasst werden.
Die Stadt Dillingen an der Donau selbst war 1258 als Schenkung an das Hochstift gefallen und wurde durch die Bischöfe von Augsburg spätestens ab dem 15. Jahrhundert zur Residenzstadt. Seit 1505 war der bayerische Teil des heutigen Landkreises Teil des Fürstentums Pfalz-Neuburg ("Junge Pfalz"), dabei galt Lauingen (Donau) als dessen zweite Residenz. Wertingen gelangte 1700 an das Kurfürstentum Bayern, das schließlich 1768 in Wertingen ein Landgericht errichtete.
Die Region der beiden Altlandkreise Wertingen und Dillingen an der Donau, die sich aus größeren und vielen kleineren geistlichen und weltlichen Gebieten zusammensetzten, wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts neu geordnet. Dabei wurden die einzelnen Herrschaften aufgehoben und dem Königreich Bayern zugeschlagen.