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Landkreis Dingolfing-Landau
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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Dingolfing-Landau Deutschlandkarte, Position des Landkreises Dingolfing-Landau hervorgehobenp1
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Verwaltungssitz: Dingolfing
Fläche: 877,8 km²
Einwohner:
91.116 (31. Dez. 2008)[1]
Bevölkerungsdichte: 104 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: DGF
Kreisschlüssel: 09 2 79
NUTS: DE22C
Kreisgliederung: 15 Gemeinden
Adresse der Kreisverwaltung: Obere Stadt 1
84130 Dingolfing
Webpräsenz:
www.lra-dgf.bayern.de
Landrat: Heinrich Trapp (SPD)
Lage des Landkreises Dingolfing-Landau in Bayern
Karte
Der Landkreis Dingolfing-Landau liegt in der westlichen Mitte des bayerischen Regierungsbezirks Niederbayern.
Inhaltsverzeichnis
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* 1 Geographie
o 1.1 Nachbarlandkreise
* 2 Geschichte
* 3 Politik
o 3.1 Landrat
o 3.2 Kreispartnerschaften
o 3.3 Wappen
* 4 Wirtschaft und Infrastruktur
* 5 Verkehr
* 6 Städte und Gemeinden
* 7 Fußnoten
* 8 Weblinks
Geographie [Bearbeiten]
Der Landkreis Dingolfing-Landau wird von West nach Ost von der Isar durchzogen. Im Norden der Isar liegt das Aitrachtal und südlich das Vilstal. Alle drei Flüsse sind rechte Nebenflüsse der Donau, die außerhalb des Kreisgebietes münden. Die Landschaft im Kreisgebiet ist flach und teilweise hügelig und erreicht im Süden Höhen bis etwa 500 m. Der geografische Mittelpunkt des Landkreises wurde zwischen den Orten Mamming und Bubach ermittelt.
Nachbarlandkreise [Bearbeiten]
Nachbarlandkreise sind im Norden der Landkreis Straubing-Bogen, im Osten der Landkreis Deggendorf, im Süden der Landkreis Rottal-Inn und im Westen der Landkreis Landshut.
Geschichte [Bearbeiten]
Das Gebiet des heutigen Landkreises Dingolfing-Landau gehörte schon früh zu Bayern. 1803 wurde im Kreisgebiet das Landgericht Landau errichtet, das ab 1808 zum Unterdonaukreis gehörte. Aus Teilen seines Gebiets wurden 1838 die Landgerichte Dingolfing und Osterhofen errichtet. Alle Landgerichte gehörten dann zum Kreis Niederbayern. 1862 entstanden im Zuge der Trennung von Justiz und Verwaltung auf unterer Ebene die Bezirksämter Dingolfing und Landau neben den bisherigen gleichnamigen Landgerichtsbezirken, wobei das Landgericht Dingolfing einige Gemeinden abgab, die fortan den Gerichtsbezirk Arnstorf bildeten, der dem Bezirksamt Eggenfelden zugeordnet wurde. Dabei ist zu beachten, daß "Bezirksamt" in der bayerischen Verwaltungssprache dem heutigen Landkreis entsprach, während "Kreis" die mittlere Verwaltungsebene, also den heutigen "Bezirk" meinte. Das Gebiet Osterhofen kam seinerzeit zum Bezirksamt Vilshofen. Ab 1939 wurden die Bezirke in Bayern und damit auch Dingolfing und Landau als Landkreise bezeichnet, da die Nationalsozialisten den preußische Verwaltungsbegriff "Landkreis" in Bayern zwangsweise anstelle des bisherigen "Bezirksamts" einführten.
Im Zuge der Gebietsreform 1972 wurden die Landkreise Dingolfing und Landau (mit Ausnahme von Lailling, das heute zur Gemeinde Otzing, Landkreis Deggendorf, gehört) sowie einige Gemeinden des Landkreises Vilsbiburg zu einem neuen Landkreis zusammengeschlossen, der zunächst den Namen Landkreis Untere Isar erhielt, jedoch am 1. Mai 1973 in Landkreis Dingolfing-Landau umbenannt wurde.