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Verkehr [Bearbeiten]
Straßen [Bearbeiten]
Der Landkreis hat keinen Anteil an Autobahnen. Wichtigste Verkehrsachsen sind daher die Bundesstraßen.
In Nord-Süd-Richtung wird der Kreis von der B 2 durchquert, die aus Nürnberg kommend (Anschluss zur A 9) nördlich von Monheim das Kreisgebiet erreicht und vorbei an Buchdorf, Kaisheim, Donauwörth und Asbach-Bäumenheim den Donau-Ries-Kreis südlich von Mertingen in Richtung Augsburg wieder verlässt (Anschluss zur A 8).
Wichtigste West-Ost-Verbindung ist die B 16. Sie erreicht von Westen aus Günzburg (Anschluss zur A 8) bei Tapfheim den Landkreis und führt an Donauwörth, Asbach-Bäumenheim und Genderkingen vorbei, ehe sie östlich von Rain Richtung Ingolstadt weiterführt (Anschluss zur A 9).
Nördlich von Donauwörth zweigt von der B 2 die B 25 ab. Sie führt zunächst in nordwestlicher Richtung vorbei an Harburg durch Möttingen und dann weiter über Nördlingen, Wallerstein, Marktoffingen und Fremdingen nach Norden Richtung Dinkelsbühl (Anschluss zur A 7).
Von Südwesten (aus Heidenheim an der Brenz) nach Nordosten (Richtung Ansbach) führt die B 466 durch den Landkreis und berührt dabei Ederheim, Nördlingen, Oettingen und Hainsfarth.
Schließlich verläuft von Nördlingen aus die B 29 in westlicher Richtung über Aalen (Anschluss zur A 7) nach Waiblingen bei Stuttgart.
Bahn [Bearbeiten]
Die vom bayerischen Staat erbaute Nord-Süd-Bahnlinie AugsburgGunzenhausenNürnberg erreichte 1844 Donauwörth und wurde 1849 über Nördlingen bis Gunzenhausen verlängert.
Von Nördlingen aus erreichte man 1863 die württembergische Eisenbahn in Richtung Aalen (heutige Riesbahn DonauwörthAalen) und 1876 die Stadt Dinkelsbühl (Bahnstrecke NördlingenDombühl).
Mit der Donautalbahn IngolstadtUlm, die 1874 bis Donauwörth eröffnet worden ist, entstand auch hier ein wichtiger Bahnknoten; die Strecke wurde 1877 bis Höchstädt weitergeführt.
Staatliche Lokalbahnstrecken wurden 1903 von Nördlingen nach Wemding und 1905 von Mertingen Bahnhof nach Wertingen erbaut.
Die direkte Trasse von Treuchtlingen nach Donauwörth über die Alb mit der Zweigbahn FünfstettenMonheim wird erst seit 1906 befahren. Damit war ein Schienennetz von 166 km Länge entstanden.
Relativ spät wurde der Personenverkehr auf fünf Lokalbahnen von 68 km Länge eingestellt:
* 1960: FünfstettenMonheim 6 km
* 1981: Mertingen BahnhofWertingen 5 km und NördlingenWemding 17 km
* 1985: GunzenhausenNördlingen 23 km und DombühlDinkelsbühlNördlingen 17 km
Immerhin sind fast 100 km wichtiger Strecken erhalten geblieben; ferner wird auf 40 km Bahnen noch ein touristischer Verkehr z.T. mit Dampfzügen angeboten.
Donauwörth ist der einzige Bahnhof des Landkreises, der an das ICE- und IC-Netz angeschlossen ist. Seit Eröffnung der Schnellfahrstrecke NürnbergIngolstadtMünchen verkehren jedoch deutlich weniger Hochgeschwindigkeitszüge.
Politik [Bearbeiten]
Landrat [Bearbeiten]
* 1. Juli 1972 - 30. April 1984 Andreas Popp (PWG)
* 1. Mai 1984 - 30. April 2002 Alfons Braun (SPD)
* Seit dem 1. Mai 2002 ist Stefan Rößle (CSU) der Landrat des Kreises.
Kreistag [Bearbeiten]
Sitzverteilung im Kreistag des Landkreises Donau-Ries:
* CSU 26 Sitze
* SPD 10 Sitze
* Grüne 4 Sitze
* PWG 9 Sitze
* Junge Bürger 5 Sitze
* Frauenliste 2 Sitze
* 50 Plus Aktiv 1 Sitz
* Die Linke 2 Sitze
* Müll, Umwelt, Tiefflug (MUT)/ÖDP 1 Sitz
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: „Geteilt: oben in Gold ein wachsender rot bewehrter schwarzer Adler, unten gespalten, vorne in Rot ein goldenes Andreaskreuz, hinten die bayerischen Rauten.“