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Landkreis Ebersberg
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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Ebersberg Deutschlandkarte, Position des Landkreises Ebersberg hervorgehobenp1
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Verwaltungssitz: Ebersberg
Fläche: 549,3 km²
Einwohner:
127.085 (31. Dez. 2008)[1]
Bevölkerungsdichte: 231 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: EBE
Kreisschlüssel: 09 1 75
NUTS: DE218
Kreisgliederung: 21 Gemeinden
Adresse der Kreisverwaltung: Eichthalstraße 5
85560 Ebersberg
Webpräsenz:
www.landkreis-ebersberg.de
Landrat: Gottlieb Fauth (CSU)
Lage des Landkreises Ebersberg in Bayern
Karte
Der Landkreis Ebersberg liegt östlich von München im bayerischen Regierungsbezirk Oberbayern. Mit einer Fläche von 549,3 Quadratkilometer und rund 127.000 Einwohnern zählt er zu den kleineren Landkreisen in Deutschland.
Inhaltsverzeichnis
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* 1 Geographie
o 1.1 Nachbarlandkreise
* 2 Geschichte
o 2.1 Wappen
* 3 Politik
* 4 Verkehr
* 5 Städte und Gemeinden
* 6 Einzelnachweise
* 7 Literatur
* 8 Weblinks
Geographie [Bearbeiten]
Das Kreisgebiet umfasst im Westen die Münchener Schotterebene mit dem Ebersberger Forst, einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete Süddeutschlands, im Norden und Nordosten das Isen-Sempt-Hügelland und im Süden und Osten das Inn-Chiemsee-Hügelland. Zahlreiche Natur- und Landschaftsschutzgebiete liegen im Kreis, darunter der Egglburger See. Die Kreisstadt Ebersberg, die zu den kleinsten ihrer Art in Deutschland gehört, liegt im Südosten des Kreisgebiets.
Nachbarlandkreise [Bearbeiten]
Der Landkreis Ebersberg ist von folgenden Landkreisen umgeben: im Norden Landkreis Erding, im Nordosten Landkreis Mühldorf am Inn, im Osten und Süden Landkreis Rosenheim und im Westen Landkreis München.
Geschichte [Bearbeiten]
Das Gebiet des heutigen Landkreises Ebersberg gehört zu den altbayerischen Gebieten. 1803 wurde das Landgericht Schwaben (heute Markt Schwaben) eingerichtet. 1812 wurde der Sitz des Landgerichts nach Ebersberg verlegt und entsprechend umbenannt. 1862 wurde der Bezirk Ebersberg gebildet, dessen Gebiet mit dem bisherigen Landgericht identisch war. Ab 1939 wurde der Bezirk als Landkreis bezeichnet.
Im Rahmen der Gebietsreform 1972 wurde der Landkreis Ebersberg kaum verändert, da er aufgrund seiner Wohn- und Naherholungsfunktion für die Region München bereits eine leistungsfähige Struktur besaß.
Wappen [Bearbeiten]
Wappen des Landkreises
Blasonierung: „In Silber auf grünem Dreiberg ein schreitender, goldbewehrter schwarzer Eber, hinter dem eine grüne Tanne mit 29 Ästen hinaufwächst.“
Der Eber und der Berg bilden den Namen "Ebersberg" (Herkunft vermutlich von "Burg eines Eberhart", urkundliche Erwähnung im 10. Jahrhundert als "Eberesperch"). Die Tanne versinnbildlicht den Ebersberger Forst, der zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten Süddeutschlands gehört. Die 29 Äste der Tanne weisen auf die ursprünglich 29 Gemeinden des Landkreises hin.
Politik [Bearbeiten]
Landrat Gottlieb Fauth (CSU)
Der Landrat Gottlieb Fauth von der CSU ist seit 2002 im Amt. Fauth rutschte bei der Wahl am 2. März 2008 von 59,3 auf 52,8 Prozent ab, bleibt damit aber im Amt.
Der am 2. März 2008 gewählte Kreistag besteht aus 60 Mitgliedern (Stand nach Wahl 2. März 2008, in Klammern die Veränderung zum 2002 gewählten Kreistag):
* CSU 28 Sitze (-5)
* SPD 12 Sitze (-2)
* Bündnis 90/Die Grünen 9 Sitze (+4)
* FW 7 Sitze (+1)
* FDP 3 Sitze (+2)
* ödp 1 Sitze (+1)
Seit dem Wechsel des Ersten Bürgermeisters der Stadt Grafing von der CSU zu den Freien Wählern, verfügt die CSU nur mehr über 27 Kreisräte, die FW hingegen über acht Sitze.