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Landkreis Eichstätt
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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Eichstätt Deutschlandkarte, Position des Landkreises Eichstätt hervorgehobenp1
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Verwaltungssitz: Eichstätt
Fläche: 1.214,41 km²
Einwohner:
124.811 (31. Dez. 2008)[1]
Bevölkerungsdichte: 103 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: EI
Kreisschlüssel: 09 1 76
NUTS: DE219
Kreisgliederung: 30 Gemeinden
Adresse der Kreisverwaltung: Residenzplatz 1
85072 Eichstätt
Webpräsenz:
www.landkreis-eichstaett.de
Landrat: Anton Knapp (CSU)
Lage des Landkreises Eichstätt in Bayern
Karte
Der Landkreis Eichstätt ist ein Landkreis im äußersten Norden des Regierungsbezirks Oberbayern in Bayern.
Inhaltsverzeichnis
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* 1 Geographie
o 1.1 Nachbarkreise
* 2 Geschichte
* 3 Wirtschaft und Infrastruktur
o 3.1 Wirtschaftsstruktur
o 3.2 Infrastruktur
* 4 Politik
o 4.1 Landräte
o 4.2 Kreistag
* 5 Städte und Gemeinden
* 6 Einzelnachweise
* 7 Weblinks
Geographie [Bearbeiten]
Das Gebiet des Landkreises Eichstätt umfasst im Wesentlichen die südliche Fränkische Alb mit dem Kernbereich des Altmühltals. Die Altmühl erreicht im Westen bei Solnhofen das Kreisgebiet, durchfließt es dann in östlicher, später nordöstlicher Richtung und verlässt es östlich von Beilngries wieder. Im äußersten Süden streift die Donau, im Nordosten der Main-Donau-Kanal kurz das Kreisgebiet.
Nachbarkreise [Bearbeiten]
Nachbarkreise des Landkreises Eichstätt sind im Norden die Landkreise Roth und Neumarkt in der Oberpfalz, im Osten der Landkreis Kelheim, im Süden die Landkreise Pfaffenhofen an der Ilm und Neuburg-Schrobenhausen sowie die kreisfreie Stadt Ingolstadt und im Westen die Landkreise Donau-Ries und Weißenburg-Gunzenhausen.
Geschichte [Bearbeiten]
Das Gebiet des Landkreises Eichstätt gehörte vor 1800 zum Hochstift Eichstätt, der südliche Teil gehörte schon früh zu Bayern. 1803 wurde das Landgericht Ingolstadt errichtet. Nach der Eingliederung des Hochstifts Eichstätt nach Bayern im Jahre 1806 wurden hier die Landgerichte Eichstätt und Kipfenberg errichtet. Alle drei Landgerichte gehörten ab 1808 zum Altmühlkreis, dessen Hauptstadt Eichstätt war. 1809 wurden Eichstätt und Ingolstadt kreisunmittelbare Städte. Nach Auflösung des Altmühlkreises 1810 gehörten die drei Landgerichte zum Oberdonaukreis, dessen Hauptstadt zunächst Eichstätt, ab 1817 Augsburg war. Von 1817 bis 1833 gehörten die Landgerichte Eichstätt und Kipfenberg als Herrschaftsgerichte zum Herzogtum Leuchtenberg innerhalb Bayerns. Nach der Neuorganisation im Jahre 1838 gehörten die beiden Landgerichte Eichstätt und Kipfenberg zum Kreis Mittelfranken, das Landgericht Ingolstadt zum Kreis Oberbayern. 1862 wurden aus den Landgerichten Eichstätt und Kipfenberg der Bezirk Eichstätt und aus dem Landgericht Ingolstadt der gleichnamige Bezirk gebildet. Eine Veränderung erfuhr der Bezirk Ingolstadt 1880, als er zehn Gemeinden an den Bezirk Neuburg a.d.Donau abgeben musste. Ab 1939 wurden die Bezirke Eichstätt und Ingolstadt als Landkreise bezeichnet. 1940 wurde die Stadt Eichstätt in den Landkreis Eichstätt eingegliedert, doch wurde dies 1949 wieder rückgängig gemacht.